Herzlich willkommen bei Bolheimer Bogenbau
Bolheimer Bogenbau
Bau von Holzbögen für das traditionelle Bogenschießen, für LARP oder nur so zum Spaß

Holzernte
Jeder Bogen ein Unikat und nach Kundenwünschen gebaut
Welcher Bogen aus welchem Holz ?
Die Holzart bestimmt jeweils, welches Design und welche Länge/Breite ein Bogen haben muss !
Ein perfektes Bogenholz sollte immer zwei Voraussetzungen erfüllen können:
1. Zugstärke damit der Rücken (Vorderseite) beim Auszug nicht bricht.
2. Drucktoleranz für den Bogenbauch (Rückseite). Dies darf allerdings nicht mit Härte gleichgestellt werden.
Nachstehend nun die Erläuterungen zu meinen bevorzugten Bogenhölzern!
Esche:
Esche wird schon seit langer Zeit sehr intensiv als Bogenholz genutzt.
Punkt 1 wird von Esche absolut erfüllt. Es gibt kaum ein Bogenholz, das zugstärker ist. Den Bogenrücken sollte immer ein möglichst dicker Jahresring bilden. Sind die äußeren Ringe bei Esche zu dünn, können relativ einfach Jahresringe abgenommen werden, bis ein dickerer Jahresring kommt.
Allerdings ist Punkt 2, die Drucktoleranz bei Esche sehr schwach, weshalb die Esche als Bogen möglichst lang und möglichst breit als Flachbogen gebaut werden muss.
Sind diese Bedingungen nicht erfüllt, neigt die Esche bei engen Biegeradien sehr schnell dazu, am Bogenbauch Stauchrisse zu bilden. Ein solcher Bogen kann schon vor dem ersten Pfeilewerfen als Brennholz entsorgt werden.
Eibe:
Eibe ist das beste einheimische Bogenholz. Es ist leider in unseren Wäldern so gut wie nicht mehr vorhanden.
Brauchbare Eiben kann man heute bei uns noch auf Friedhöfen und in Parkanlagen finden. Eibenholz ist umso wertvoller, je langsamer es gewachsen ist, d. h. je dünner die Jahresringe sind. Der äußere, weiße Eibensplint ist sehr zugstark, das braune Kernholz ist unglaublich drucktolerant, obwohl es extrem weich ist.
Eibe kombiniert also beide Voraussetzungen in nahezu perfekter Form. Schon im mittelalterlichen England wurden diese Eigenschafteen genutzt, indem zwar lange, aber schmale und sehr tiefe engl. Langbögen gebaut wurden. Ist so ein Bogen richtig gebaut, kommt die meiste Kraft aus dem mittleren tiefen Kernholz.
Durch dieses Design wurde also die gewaltige Rückstellkraft des Eibenkerns perfekt ausgenutzt.
Bei Eiben mit starken Ästen im Splint habe ich schon oft nur den Eibenkern verwendet und als Bogenrücken eine Bambusleiste oder ein Eschenlaminat aufgeklebt. Diese Kombination liefert sehr schnelle und sehr sichere Bögen und verschafft die Möglichkeit, den wertvollen Eibenkern auch bei astigen Rohlingen sinnvoll zum Bogenbau verwenden zu können.
Rattan:
Eigentlich ist es ja kein Holz im eigentlichen Sinn, sondern die Luftwurzel der tropischen Manau-Palme.
Viele kennen Rattan als Werkstoff für Terrassenmöbel und Ähnlichem.
Für den Bogenbau wird Rattan nur sinnvoll, wenn es kurz und knackig verbaut wird, da es zu lang sehr "gummiartig" wird.
Als kurzer Kinderbogen oder als kurzer Recurvebogen auch für Erwachsene entstehen supertolle kleine Spaßbögen mit nicht unerheblichen Wurfeigenschaften.

Pfeilbau

Steinzeitliche Basteleien

Drechselarbeiten

Sie finden mich in 2027 auf folgenden Mittelaltermärkten:
15.-17.05 2027 (Pfingsten)
Mittelaltermarkt
Burg Katzenstein
12. und 13.06.2027
Mittelaltermarkt
Urspring bei Schelklingen
30.07.2027-01.08.2027
Mittelaltermarkt
Ritterturnier Württ. Ritter
Niederstotzingen-Stetten
10.09.2027-12.09.2027
hist. Stadtmauerfest
Nördlingen (im Handwerkerhof)
